Über das ASA

Seit dem Jahr 2001 befindet sich in den historischen Räumen der 1908 gegründeten Sozialen Frauenschule in Berlin-Schöneberg das Alice Salomon Archiv der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASA). Begründerin ist die Historikerin und langjährige Dozentin der ehemaligen Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Dr. Adriane Feustel. Das ASA ist ein öffentliches Archiv und bildet gemeinsam mit dem Archiv des Pestalozzi-Fröbel-Hauses das ‚Archiv- und Dokumentationszentrum für soziale und pädagogische Frauenarbeit‘.

Die Arbeit im ASA besteht aus drei Bereichen: der Sammlung, der Forschung und der Lehre. Als Einrichtung der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) hat das ASA die Aufgabe, die Dokumente zur Geschichte der Hochschule im Kontext der frühen internationalen und frauenbewegten Sozialen Arbeit zu sammeln, zu bewahren und zu erschließen, zugänglich zu machen, zu beforschen und zu vermitteln. Auf diese Weise bietet es den Angehörigen der Hochschule, Wissenschaftler*innen und der interessierten Öffentlichkeit einen einmaligen Zugang zur vielschichtigen Entstehungsgeschichte der Sozialen Arbeit und der ASH.

Durch verschiedene Projekte im ASA wurde ein Großteil der Biographie und des Werkes Alice Salomons erschlossen und zugänglich gemacht. Daneben sind hier grundlegende Beiträge zu den regionalen und internationalen Verflechtungen der Frauenbewegungen und zur Organisations- und Professionalisierungsgeschichte der Sozialen Arbeit entstanden. Diese Erkenntnisse werden vom ASA an der ASH und anderen Hochschulen, aber auch im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen und digitalen Angeboten vermittelt.

Als Frauenbewegungsarchiv ist das ASA Teil des i.d.a. Dachverbands deutschsprachiger Lesben-/ Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen und in dessen Berliner Netzwerk aktiv. In diesem Zusammenhang hat das ASA zum Aufbau der Verbunddatenbank META-Katalog sowie des digitalen Fachportals Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) beigetragen.