Geschichte des ASA

Das Schulhaus auf dem Gelände des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Berlin-Schöneberg, 1929. Urherber*in: unbekannt. Quelle: ASA

Mit dem Umzug der Alice Salomon Fachhochschule (heute: Alice Salomon Hochschule, ASH) von Berlin-Schöneberg nach Hellersdorf 1998 fasste der Akademische Senat den Beschluss, die ehemalige Verwaltungsetage der Sozialen Frauenschule im Haus 3 des Pestalozzi-Fröbel-Hauses (PFH) als historischen Ort für die Unterbringung der Archive beider Einrichtungen zu erhalten.

Wo sich einst das Direktorinnenzimmer von Alice Salomon, das Sekretariat und das Konferenz- oder Bibliothekszimmer der Vorgängereinrichtungen der ASH befanden, wurde auf der Basis eines Kooperationsvertrages das gemeinsame "Archiv- und Dokumentationszentrum für soziale und pädagogische Frauenarbeit"  eingerichtet. Im Rahmen der Eröffnung der beiden Archive im Mai 2001 wurde das 1. Colloquium veranstaltet und zum ersten Mal der Alice Salomon Award durch die Hochschulleitung verliehen. Mehr Informationen zum Alice Salomon Award und den Preisträgerinnen finden Sie auf der Website der ASH.

Initiatorin und langjährige Leiterin des Alice Salomon Archivs (ASA) war die Historikerin und ehemalige Dozentin an der Fachhochschule für Soziale Arbeit und Sozialpädagogik Berlin (FHSS), Dr. Adriane Feustel. Für den Aufbau und die Beständebetreuung des PFH-Archivs ist bis heute Frau Sabine Sander zuständig.

Das Archiv ist seit seiner Gründung als Projekt Teil der Alice Salomon Hochschule Berlin. Die Mitarbeiter*innen übernehmen Aufgaben in der Arbeit mit den Beständen, der Lehre und der Forschung und führen Veranstaltungen durch.